1. Inhalt
Zuerst die Botschaft, dann die Gestaltung
Bevor Farben, Bilder oder Animationen ausgewählt werden, sollte eine Frage beantwortet sein: Was soll eine Person nach dem Kontakt mit dem Spot wissen oder tun? Eine Neueröffnung, eine offene Stelle und eine Imagekampagne brauchen jeweils einen anderen Aufbau.
Formulieren Sie zuerst die eine Aussage, die auf keinen Fall verloren gehen darf. Ergänzende Informationen gehören nur dann in den Spot, wenn sie diese Aussage verständlicher machen. Lange Leistungslisten, mehrere Angebote und verschiedene Handlungsaufforderungen konkurrieren dagegen um Aufmerksamkeit.
Ein hilfreicher Satz für den Start
„Nach dem Spot soll die Zielgruppe verstehen, dass … und anschließend …“ – wenn dieser Satz eindeutig ist, lässt sich die Gestaltung wesentlich leichter beurteilen.
2. Text und Lesbarkeit
Wie viel Text gehört in einen LED-Spot?
So wenig wie möglich, aber genug für eine eindeutige Aussage. Im Vorbeifahren oder aus größerer Entfernung bleibt keine Zeit, einen Absatz zu lesen. Eine prägnante Überschrift, ein relevanter Zusatz und eine klare Handlungsaufforderung sind meist hilfreicher als mehrere gleich wichtige Textblöcke.
Schrift sollte groß, kontrastreich und ohne unnötig feine Details eingesetzt werden. Auch das Logo muss nicht den größten Raum einnehmen, sollte aber gut erkennbar bleiben. Entscheidend ist eine klare visuelle Reihenfolge: Hauptaussage zuerst, Absender und nächster Schritt danach.
Hilfreich
- Kurze, konkrete Überschrift
- Deutlicher Hell-Dunkel-Kontrast
- Ein klarer Blickfang
- Ein nächster Schritt
Besser vermeiden
- Lange Sätze und Fließtext
- Mehrere gleich starke Angebote
- Feine Schriften auf unruhigen Bildern
- Wechselnde Handlungsaufforderungen
3. Spotdauer
Wie lang sollte ein LED-Werbespot sein?
Für die LED-Wand in Mosbach-Neckarelz können Sie sich bei der Vorbereitung an 10–15 Sekunden orientieren. Die genaue Dauer stimmen wir mit der geplanten Ausspielung ab. Diese Orientierung gilt für unseren Standort; andere LED-Flächen können andere Vorgaben haben.
Prüfen Sie jede Szene danach, ob sie wirklich eine neue, notwendige Information liefert. Wenn sich eine Aussage nur mit mehreren Texttafeln erklären lässt, ist sie für diese Betrachtungssituation häufig noch nicht stark genug verdichtet.
Beispiel für einen kurzen Spot
Bei einer Veranstaltung können Logo und Veranstaltungsname durchgehend sichtbar bleiben. Dazu kommen Datum und Ort, anschließend eine kurze Webadresse. Prüfen Sie den Entwurf einmal ohne Ton: Sind Anlass, Absender und nächster Schritt innerhalb der vorgesehenen 10–15 Sekunden verständlich? Das ist ein Gestaltungsbeispiel, keine feste Szenenvorgabe.
4. Gestaltung
Bewegung soll führen, nicht ablenken
Animation kann einen Blickfang schaffen und Inhalte in eine nachvollziehbare Reihenfolge bringen. Sie sollte aber nie der einzige Grund sein, warum sich etwas bewegt. Ruhige Übergänge, eine stabile Hauptaussage und ausreichend Zeit zum Erfassen sind wichtiger als möglichst viele Effekte.
Produktfoto, Person, Illustration oder reine Typografie können gleichermaßen funktionieren, wenn sie zum Angebot passen. Ein Motiv mit klarer Silhouette und wenig Hintergrunddetail bleibt meist leichter erfassbar als eine kleinteilige Szene.
5. Dateiformat und Auflösung
Welche technischen Daten werden benötigt?
Für den Standort Mosbach-Neckarelz können Sie ein MP4-Video für einen bewegten Spot oder ein JPG für ein statisches Motiv zur Prüfung vorbereiten. Halten Sie zusätzlich das Logo, verwendete Fotos, Texte und wenn vorhanden die bearbeitbare Gestaltungsdatei bereit.
Vor dem finalen Export bestätigen wir Pixelmaße, Seitenverhältnis, Dauer und weitere Exporteinstellungen für die Ausspielung. Eine pauschale Angabe wie „Full HD“ ersetzt diese Abstimmung nicht. Beschneiden oder vergrößern Sie vorhandene Motive deshalb erst, wenn die konkreten Vorgaben feststehen.
Diese Unterlagen können Sie jetzt vorbereiten
Stellen Sie Logo, Originalfotos oder Originalvideo, den finalen Text, Ihre Kontakt- oder Zieladresse und den gewünschten Zeitraum zusammen. Geben Sie an, ob bereits ein MP4 oder JPG vorliegt und wer die Freigabe erteilt. Nutzen Sie Originaldateien statt Screenshots oder mehrfach komprimierter Messenger-Dateien.
6. QR-Code
QR-Code auf der LED-Wand: sinnvoll oder nicht?
Ein QR-Code ist kein automatischer Ersatz für eine klare Botschaft. Menschen sehen Außenwerbung häufig aus unterschiedlicher Entfernung oder während sie in Bewegung sind. Dadurch kann die Zeit zum Öffnen der Kamera und Scannen begrenzt sein.
Wenn ein QR-Code eingesetzt wird, braucht er deutlichen Kontrast, ausreichend freie Fläche und ein ruhiges Umfeld. Er sollte unter realistischen Bedingungen getestet werden. Zusätzlich sollte die Zielseite mobil gut nutzbar sein und direkt zur angekündigten Aktion führen.
Immer eine Alternative mitdenken
Markenname, kurze Webadresse oder leicht merkbare Handlungsaufforderung sollten auch ohne Scan verständlich sein. So bleibt die Kampagne wirksam, wenn ein QR-Code in der konkreten Situation nicht genutzt werden kann.
7. Ablauf
So entsteht ein LED-Werbespot
- 01
Ziel und Anlass klären
Soll der Spot ein Angebot bekannt machen, Bewerbungen auslösen, einen Termin kommunizieren oder die Marke in Erinnerung bringen? Das Ziel entscheidet über jede weitere Gestaltung.
- 02
Kernbotschaft formulieren
Die wichtigste Aussage wird in einem kurzen Satz oder einer klaren Kombination aus Überschrift und Handlungsaufforderung verdichtet.
- 03
Material sichten
Logo, Farben, Fotos, vorhandene Videos und Kontaktdaten werden geprüft. Nicht jedes vorhandene Motiv eignet sich unverändert für eine LED-Fläche.
- 04
Spot gestalten
Inhalte werden in eine gut erkennbare Reihenfolge gebracht. Bewegung unterstützt die Aussage, ohne wichtige Informationen unnötig zu überdecken.
- 05
Technik abstimmen
Für Mosbach dienen MP4-Videos oder JPG-Motive als Ausgangspunkt. Vor dem finalen Export bestätigen wir Pixelmaße, Seitenverhältnis, Spotdauer und weitere Exporteinstellungen.
- 06
Freigeben und ausspielen
Nach inhaltlicher und technischer Prüfung wird die finale Version freigegeben. Änderungen sollten vor diesem Schritt vollständig gesammelt werden.
8. Checkliste
Vor der Freigabe prüfen
- Ist die Hauptbotschaft sofort eindeutig?
- Ist nur ein Kampagnenziel priorisiert?
- Sind Texte kurz und gut voneinander abgegrenzt?
- Bleiben wichtige Inhalte kontrastreich und lesbar?
- Ist der Absender klar erkennbar?
- Gibt es genau einen sinnvollen nächsten Schritt?
- Sind Namen, Termine und Kontaktdaten korrekt?
- Führt ein QR-Code direkt zur passenden mobilen Seite?
- Ist die Botschaft auch ohne Ton verständlich?
- Ist die für Mosbach abgestimmte Spotdauer eingehalten?
- Sind Pixelmaße und Seitenverhältnis vor dem Export bestätigt?
- Liegt das Motiv als abgestimmte MP4- oder JPG-Datei vor?
- Sind Originalmaterial und Nutzungsrechte geklärt?
- Sind gewünschter Zeitraum und Freigabekontakt angegeben?
- Liegt die finale Freigabe aller Beteiligten vor?